In den ersten Jahren nach der Gründung des Landesverbandes, als die Rheuma-Liga noch ein vergleichsweise kleiner Verein war, fand alle zwei Jahre eine Mitgliederversammlung statt. Diese Versammlung war gewissermaßen das Parlament der Verbandes: Sie wählte den Vorstand und den Beirat.
Der rasche Anstieg der Mitgliederzahlen ließ jedoch eine Veränderung ratsam erscheinen, die sich im Laufe der letzten Jahre bewährt hat: Die Mitglieder der örtlichen Arbeitsgemeinschaften wählen, je nach AG-Größe, einen oder mehrere Delegierte. Diese AG-Vertreter treffen sich jährlich auf der Delegiertenkonferenz.
Die Konferenz ist das höchste Gremium des Landesverbandes: Sie wählt den Vorstand und den Beirat, setzt den Mitgliedsbeitrag fest und entscheidet nicht zuletzt über die Entlastung des Vorstands für das abgelaufene Geschäftsjahr. Bis 1992 entsandte jede AG einen Vertreter je 50 Mitglieder in die Delegiertenkonferenz; seitdem vertritt ein Delegierter bis zu 200 Mitglieder.