Den Rheumatiker gibt es nicht. Ein sechsjähriges Mädchen mit juveniler chronischer Arthritis hat völlig andere Erfahrungen und Bedürfnisse als ein 70-jähriger Morbus-Bechterew-Patient. Daher sind auch die Hilfsangebote und Selbsthilfeaktivitäten der Rheuma-Liga zugeschnitten auf die spezifischen Interessen der Mitglieder.
So individuell die Schicksale und Bedürfnisse von Betroffenen sind, so unterschiedlich sind auch die Angebote der Rheuma-Liga für bestimmte Gruppen. Speziell die Arbeit von und mit Kindern und jungen Rheumatikern erfordert besondere Konzepte sowohl auf Landesebene als auch vor Ort.
Aber auch ein rheumakranker Mensch, der mitten im Berufsleben steht, bringt oft andere Interessen oder Erfahrungen mit als ältere oder jüngere Mitglieder. Die Rheuma-Liga hat deshalb die "Initiative 35-50" gestartet, die sich besonders an Menschen im mittleren Lebensalter wendet.